Ambulante und stationäre Versorgung
in einem Konzept
Für Teen Spirit Island besteht ein zweiphasiges Behandlungskonzept mit Aufnahmephase und Behandlungsphase.
Regionale und überregionale Beratungsstellen, niedergelassene Ärzte, Schulen und Jugendämter weisen therapiebedürftige Jugendliche auf unsere Sprechstunde hin. Es folgt ein ambulantes Vorgespräch, um erste Erkenntnisse über Art und Schwere der Erkrankung zu gewinnen.
Einer späteren stationären Therapie gehen in der Regel vorstationäre therapeutische Angebote voraus. Hier klären die Therapeuten, die auch später für die Behandlung verantwortlich sind, die Suchtproblematik bzw. die zugrunde liegende jugendpsychiatrische Störung ab. Sie stellen die stationäre Behandlungsindikation und bereiten die Jugendlichen auf die stationäre Aufnahme vor.
Die psychiatrischen Auffälligkeiten unserer Patienten manifestieren sich in der Regel in emotionalen Störungen, dissozialen Entwicklungen, Essstörungen und paranoid-psychotische Entwicklungen. Jugendliche mit akute Psychosen können wir auf TSI nicht behandeln.
Unsere Therapeuten und Bezugsbetreuer begleiten den Patienten über den gesamten Behandlungsverlauf. Für den Behandlungserfolg ist eine möglichst große Konstanz nötig, die sich auch in der Organisation und Raumaufteilung der Station wiederfindet. Auf Seiten der Therapeuten lassen tägliche Teamsitzungen einen von allen Mitarbeitern getragenen therapeutischen Prozess entstehen.














